Spezialseite - Angeln in Schweden
Diese Seite soll allen Anglern einen kleinen Einblick in das Angelleben in Schweden ermöglichen.

Wissenswertes über das Land:
Schweden grenzt an die Staaten Norwegen und Finnland sowie an die Ostsee. Die längsten Flüsse Schwedens sind Klarälven, Torne älv, Dalälven, Ume älv und Ångermanälven. Die größten Seen sind Vänern, Vättern, Mälaren und Hjälmaren. Durch den großen skandinavischen Gletscher der letzten Eiszeit ist die heutige Landschaft Schwedens mit den zahlreichen Seen, Flüssen und Wasserfällen entstanden.
Klima:
Schwedens Klima ist für seine geografische Lage ziemlich mild. Es wird vor allem durch die Nähe zum Atlantik mit dem warmen Golfstrom bestimmt. Große Teile Schwedens haben daher ein feuchtes Klima mit reichlich Niederschlag und relativ geringen Temperaturunterschieden zwischen Sommer und Winter. Die Durchschnittstemperatur für den Januar beträgt 0 °C bis -2 °C im Süden und -12 °C bis -14 °C im Norden. Die Durchschnittstemperatur für den Juli beträgt 16 °C bis 18 °C im Süden und 12 °C bis 14 °C im Norden.
Flora und Fauna:
In Nordschweden prägen die ausgedehnten borealen Nadelwälder das Bild. Je südlicher man jedoch kommt, desto häufiger gibt es Mischwälder. In Südschweden mussten die Laubwälder dem Ackerbau Platz machen oder wurden aufgrund der höheren Wachstumsrate durch Nadelbäume ersetzt.
Besonders bekannt ist Schweden für die größte Zahl an Elchen in Europa. Sie stellen eine recht große Gefahr im Straßenverkehr dar - 2006 wurden 4.957 Verkehrsunfälle mit Elchen gezählt.
Raubtiere wie Braunbären, Wölfe und Luchse sind in den letzten Jahren dank strenger Umweltbestimmungen wieder auf dem Vormarsch.
Die vielen Seen und langen Küsten bieten viel Lebensraum für Wassertiere: Süß- und Salzwasserfische gibt es reichlich, und auch Biber und Robben sind häufig anzutreffen.
Schweden richtete 1909 als erstes Land in Europa Nationalparks ein. Mittlerweile sind 11% des Landes durch Naturschutzgebiete oder -reservate sowie 28 Nationalparks geschützt.
Angelparadies:
Wir Deutsche wissen es sehr zu schätzen hierzulande Fisch zu fangen. Denn das ist nicht mehr selbstverständlich. Viel zu oft geht man auf Angelausflügen leer aus und kommt frustriert zurück nach Hause... und dann wird einem die typische Frage gestellt: "Und haste was gefangen?"- man möchte am liebsten gar nicht darauf antworten, weil man weiß es kommt wieder nur irgendein schlauer Spruch hinterher wie: "Beim nächsten Mal hast du mehr Glück."
Fährt man nun aber ins schöne Schweden fühlt man sich als Angler wie im siebten Himmel. Diese Vielfalt an Seen ist unbeschreiblich- man weiß gar nicht an welchem man seine Rute als erstes rausfeuern soll.
Doch nicht nur das ist so wunderbar an diesem Land, denn viele dieser Gewässer werden gar nicht oder nur selten beangelt. Das bedeutet, dass sich die Fische größtenteils schon übereinander stapeln.
Und DAS ist kein Witz! Ich kann diese Tatsache aus eigenen Erfahrungen bestätigen. So gut wie immer fängt man mindestens einen schönen Fisch.
Doch nicht nur diese Aspekte bezaubern einen. Als Angler wird man dort vor allem auch die Stille der Natur und die Ruhe des Wassers genießen
Das alles sind Aspekte, die Schweden zu einem absoluten Muss für jeden begeisterten Angler machen.
Autor: Angelfreund Martin, Quellen: Wikipedia.de
